Selfcare darf klein sein
Wenn du bei Selfcare zuerst an Wellness, lange Bäder oder einen freien Nachmittag denkst, wirkt sie im Familienalltag schnell unerreichbar. Dabei kann Selbstfürsorge viel unspektakulärer sein. Zehn Minuten Ruhe, eine Tasse Kaffee ohne nebenbei aufzuräumen oder ein kurzer Spaziergang können bereits eine bewusste Unterbrechung sein.
☕ Eine schöne Tasse für deine kleine Auszeit
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Mama-Alltag ein bisschen schöner machen. Eine gemütliche Tasse Kaffee, ein paar Minuten Ruhe und ein Moment nur für dich. Diese Tasse könnte deine nächste kleine Pause noch schöner machen.
Kleine Info: Der Link ist ein Affiliate-Link. Wenn ihr darüber etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision – für euch bleibt der Preis natürlich gleich. 🤍
1. Zehn Minuten ohne Handy
Leg dein Smartphone außer Reichweite und mach in dieser Zeit bewusst nichts Digitales. Kein Scrollen, keine Nachrichten und keine To-do-Liste. Du kannst ans Fenster gehen, einen Kaffee trinken und vielleicht bisschen in deinem Buch lesen.
📚 Lesetipp für deine nächste kleine Auszeit
Du möchtest im Mama-Alltag mehr Ruhe finden und dir bewusster Zeit für dich nehmen? Dann kann ein Buch über Achtsamkeit und Selbstfürsorge eine schöne Inspiration sein.
Mein Lesetipp: „Mama, mach mal Pause! Dein Selbstliebe-Buch für Achtsamkeit, Resilienz & Selbstfürsorge: Mit 5-Minuten-Ritualen & geführten Meditationen“
Kleine Info: Der Link ist ein Affiliate-Link. Wenn ihr darüber etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision – für euch bleibt der Preis natürlich gleich. 🤍
2. Ein kurzer Spaziergang
Zehn Minuten vor die Tür können einen klaren Übergang zwischen zwei Teilen des Tages schaffen. Das funktioniert auch mit Kinderwagen oder wenn ein Kind mitkommt. Es muss kein Sportprogramm daraus werden.
3. Eine kleine Ecke aufräumen – nicht die ganze Wohnung
Manchmal entsteht Ruhe nicht durch Nichtstun, sondern dadurch, dass ein kleiner Bereich wieder übersichtlich ist. Nimm dir eine Schublade, die Küchenfläche oder deinen Nachttisch vor. Nach zehn Minuten ist Schluss – auch wenn noch etwas übrig ist.
4. Etwas nur für dich vorbereiten
Mach dir einen Tee, schneide Obst für später oder bereite dein Frühstück für morgen vor. Selbstfürsorge kann auch bedeuten, deinem zukünftigen Ich eine Aufgabe abzunehmen.
5. Drei Dinge aus dem Kopf aufs Papier
Schreib auf, was gerade in deinem Kopf kreist. Danach markierst du nur eine Sache, die heute wirklich wichtig ist. Alles andere darf warten oder auf eine spätere Liste.
6. Musik statt Hintergrundlärm
Mach für zehn Minuten Musik an, die du gerne hörst. Nicht Kinderlieder, nicht nebenbei einen Podcast mit Informationen – einfach etwas, das dir gefällt.
7. Ein bewusstes Nein
Selfcare besteht manchmal darin, eine zusätzliche Aufgabe nicht anzunehmen. Prüfe, ob etwas heute wirklich erledigt werden muss oder ob du es verschieben, vereinfachen oder abgeben kannst.
8. Frühstück oder Snack im Sitzen
Wenn du häufig im Stehen oder nebenbei isst, versuche eine Mahlzeit oder einen Snack bewusst im Sitzen zu essen. Zehn ruhige Minuten können sich anders anfühlen als dieselbe Mahlzeit zwischen Küche und Kinderzimmer.
9. Eine Mini-Abendroutine
Lege Kleidung für morgen bereit, stell ein Glas Wasser hin und räume nur das weg, was dir morgens wirklich hilft. Eine kurze Abendroutine kann den nächsten Morgen etwas leichter machen.
10. Nichts optimieren
Du musst aus jeder freien Minute etwas Produktives machen. Zehn Minuten auf dem Sofa, im Garten oder am Fenster dürfen einfach zehn Minuten Pause sein.
Wie du daraus eine Gewohnheit machst
Such dir nicht alle zehn Ideen aus. Entscheide dich für eine, die in deinem Alltag realistisch ist, und verknüpfe sie mit einem bestehenden Moment – zum Beispiel nach dem Mittagessen oder wenn die Kinder schlafen.
Wenn ein Tag nicht klappt, musst du nichts nachholen. Selfcare soll keine weitere Aufgabe werden, an der du dich messen kannst. Sie darf flexibel bleiben.
Zum Mitnehmen: Eine kleine Pause ist nicht wertlos, nur weil sie kurz ist. Zehn Minuten, die wirklich dir gehören, sind oft realistischer als auf den perfekten freien Nachmittag zu warten.
Selfcare ohne zusätzlichen Konsum
Du brauchst für Selbstfürsorge nicht automatisch neue Produkte. Viele wirksame kleine Pausen kosten nichts: kurz an die frische Luft gehen, das Handy weglegen, Musik hören, duschen, ein paar Seiten lesen oder einfach sitzen. Gerade für Mama Balance passt diese Form von Selfcare gut, weil sie nicht noch eine weitere Einkaufsliste erzeugt.
Wo zehn Minuten im Alltag versteckt sein können
Vielleicht gibt es kein festes Zeitfenster, aber kleine Übergänge: bevor du die Küche aufräumst, während ein Kind schläft, nach dem Mittagessen oder nachdem abends Ruhe eingekehrt ist. Statt auf den perfekten Zeitpunkt zu warten, kannst du einen bestehenden Moment bewusst für dich reservieren. Wenn er an einem Tag ausfällt, beginnt die Routine am nächsten Tag einfach wieder.
Selfcare und Mental Load
Manchmal fühlt sich eine Pause nicht erholsam an, weil im Kopf gleichzeitig zehn Aufgaben weiterlaufen. Dann kann es helfen, vor der Pause alles kurz aufzuschreiben. Du musst die Liste nicht sofort bearbeiten. Der Gedanke dahinter ist nur, dass du nicht alles während deiner zehn Minuten im Kopf behalten musst.
Eine realistische Wochenidee
Wähle für eine Woche drei kleine Momente: einmal zehn Minuten spazieren, einmal in Ruhe frühstücken und einmal abends das Handy bewusst weglegen. Mehr musst du daraus zunächst nicht machen. Nach einer Woche kannst du überlegen, was dir tatsächlich gutgetan hat und was sich eher wie eine weitere Pflicht angefühlt hat.
Mach die Pause sichtbar
Wenn deine eigenen Pausen ständig verschwinden, kann ein sichtbarer Hinweis helfen. Trag zehn Minuten in deinen Kalender ein, stell eine Erinnerung oder lege dein Buch beziehungsweise deine Teetasse bewusst bereit. Nicht weil Selfcare streng geplant werden muss, sondern weil alles Unsichtbare im Familienalltag leicht von dringenderen Aufgaben verdrängt wird. Besprich kleine Auszeiten auch mit deinem Partner oder deiner Familie, wenn das möglich ist. Selbst zehn verlässliche Minuten können leichter entstehen, wenn andere wissen, dass dieser Moment gerade dir gehört. Und wenn es trotzdem nicht klappt, ist das kein Scheitern. Die Idee bleibt: kleine Gelegenheiten schaffen, statt auf perfekte Bedingungen zu warten.



